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Was ist Hanf?

Was ist Hanf?

Die Pflanze Hanf auch Cannabis genannt, gehört zu den höchstentwickelten Pflanzenfamilien der Erde. Den Hanf teilt man der Pflanzenfamilie der Cannabaceae zu, welche außer dem Hanf noch den Hopfen umfasst. Er ist wie der Hopfen eine zweihäusige Pflanze, d.h. er hat männliche oder weibliche Fortpflanzungsorgane.

Natürlich gibt es auch zweigeschlechtliche Pflanzenstöcke, sogenannte Zwitter. Die Wurzeln dieser einjährigen Pflanze können bis zu 2 Meter tief in den Boden ragen. Sie nützt die Sonne effizienter als jede andere Pflanzenart und kann in der kurzen Wachstumszeit von einem Jahr eine Höhe von 1,5 Metern bis zu 7 Metern erreichen.

Man unterteilt den Hanf in drei verschiedene Arten:
Cannabis sativa: Diese Hanfart hat eine Wachstumsdauer von einem Jahr und sie kann bis zu 7 Meter hoch werden. Cannabis sativa besitzt eine ausgeprägte Faserbildung, jedoch nur eine geringe Quantität an Harz. Der Name „sativa“bedeutet „nützlich“, also „nützlicher Hanf“.

Cannabis indica: Diese Art hat einen niedrigen Wuchs. Daher hat dieser Hanf eine geringere Faserbildung, aber dafür eine hohe Quantität an Harz.

Canabis ruderalis: Diese Art kommt hauptsächlich in den Staaten der ehemaligen Sowjetunion vor. Wie auch der Cannabis indica hat dieser Hanf einen niedrigen Wuchs und zudem noch wenige, fetthaltige Blätter.

Morphologie der Hanfplanze

Da jedoch mittlerweile zahlreiche Mischformen dieser Pflanze bekannt sind, wird diese Unterteilung oft als überholt angesehen.

Der Hanf ist die kräftigste und haltbarste natürliche Faserpflanze auf unserem Planeten. In den Hanffasern ist auch Holzstoff (Liginin) enthalten, daher die hohe Fefstigkeit der Faser. Da der Hanf eine hohe Selbstverträglichkeit hat, kann bei seinem Anbau aus sämtliche Pflanzenschutzmittel verzichtet werden.