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Warum wurde Hanf verboten?

Bei der Klärung dieser Frage spielt die Droge Marihuana eine wichtige Rolle. Alles begann anfangs des 20. Jhd in den USA.. Die zahlreichen mexikanischen Einwanderer sowie Revolutionäre, die zu Beginn des letzten Jahrhunderts nach Amerika kamen, waren dafür bekannt, dass sie nie „nein“ zu einem Joint gesagt hätten. Besonders die revolutionären Führer PANCHO VILLA und EMILIANO ZAPATA wurden in den amerikanischen Medien als Bestien in Menschengestalt dargestellt. Die Zapatistas, so wurden die Revolutionäre genannt, waren etwas rüpelhaft, aber ehrliche und aufrichtige Menschen, und dem Hanf nicht abgeneigt.
Ende der 20er, Anfang der 30er Jahre kam es zur großen Weltwirtschaftskrise. In den USA machte man dafür die mexikanischen, schwarzen und chinesischen Einwanderer verantwortlich, die angeblich den „Weißen“die Arbeitsplätze wegnahmen. Die Mexikaner hatten auch den Ruf notorisch kriminell zu sein auch wenn die Polizeistatistiken das Gegenteil aussagten. Im Süden wurde das Marihuana, bzw. die Hanfpflanze, verboten.
Dass Marihuana und somit auch die Hanfpflanze in ganz Amerika verboten wurde, hat ein gewisser HARRY J. ANSLINGER (auch „Dirty“ Harry genannt) durch seine Drogenpolitik verursacht. Er war Leiter des „FEDERAL BUREAU of NARCOTICS and DANGEROUS DRUGS“ (FBNDD), das später zur DEA wurde. Anslinger war ein astreiner Rassist und KuKluxClan-Sympathisant. Er behauptete Marihuana, mache aggressiv und verwandle harmlose Menschen in Bestien.

Ein gewisser RANDOLPH HEARST besaß damals die größte „PAPER MANUFACTURING COMPANY“ (Wald-und Papierfabrikenbesitzer), und zudem war er Medienzar. Der Chemieriese und General-Motor Besitzer „DUPONT“ war im Textilfaserbereich tätig und Lieferant von Sulfiden für die Papierherstellung und stand somit in florierender Geschäftsbeziehung mit Hearst. Der Bankier und Ölmagnat ANDREW MELLON war der Onkel von Anslinger und Hauptfinancier von DuPont. Alle diese oben genannten Herren führten eine harte und erbarmungslose Hetzkampagne gegen die Hanfpflanze. Und sie haben das Verbot der Hanfpflanze damit erreicht.
In Europa lief die Prohibition anders ab. Hier wurde Hanf nicht von Leuten wie Anslinger verdrängt. Der Grund war einfach, dass das Haschisch immer mehr aus der Medizin verdrängt wurde, und zwar vom Pharmazeutikariesen BAYER. Bayer hat damals eine Weiterentwicklung des Opiums auf den Markt gebracht: das Heroin. Sie vertrieben es unter dem Slogan „Garantiert nicht suchterzeugend“(www.drogeninfo.de). Heute weiß man, dass Bayer hier mit einer gefährlichen Lüge arbeitete.
Heutzutage gibt es viele Heroinsüchtige durch diese Lüge und dies führte auch zu vielen AIDS-Patienten. Früher galt Marihuana auch als Tabakersatz und war daher weit verbreitet. Jedoch verdrängte der Trend zur „Zigarette“das Marihuana fast vollständig. Als im Völkerbund Ägypten eine Resolution zur „Kontrolle (bzw. Verbot) von Haschisch“ einbrachte, wurde abgestimmt und der Hanf endgültig verboten. Mehr als die Hälfte der europäischen Länder stimmte bei dieser Resolution für das Verbot. Die Ägypter forderten dieses Verbot übrigens, um ihre rauchenden, rebellischen Untertanen besser unter Kontrolle zu kriegen.